Rom hat mehr als sieben Hügel
Kulturreise in das römische Umland

Auf dieser Reise möchten wir Ihnen die Gegend zeigen, die Rom umgibt. In früheren Zeiten war es übrigens die begehrteste Zone für noble Anwesen von genauso noblen Familien. Sie müssen nicht befürchten, dass es eine Reise nur für archäologisch Interessierte ist – wir möchten Ihnen viel mehr vermitteln, quasi die Rosinen aus der römischen Campagna picken und Ihnen vor allen Dingen interessante Geschichten der Geschichte erzählen.
Legenden und wahre Begebenheiten von den Abteien, den Gärten, den Villen…
Leben Sie einfach Geschichte von der Antike bis ins Mittelalter und genießen Sie dabei die kulinarischen Highlights in ganz besonderen Restaurants!

Programmvorschlag:

1.Tag: Benvenuti im Latium
Sie kommen am Vormittag in Rom an. Abholung am Flughafen und Fahrt zu Ihrem Hotel in Castel Gandolfo, dem 4*-Hotel Castel Vecchio. Nach dem Einchecken und einem kleinen Empfang- Buffet werden Sie am Nachmittag in der Nähe von Castel Gandolfo zwei Ninfei als Auftakt zu vielen interessanten Orten besichtigen. Das Abendmenü mit den kulinarischen Genüssen des Lazio werden Sie in einem Spezialitätenrestaurant einnehmen. Rückkehr ins Hotel.
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2. Tag: Mittelalterliche Gärten und ein Blumenparadies
Für Sie wird heute ein Zaubergarten geöffnet: Ninfa. Dieses verwunschene Fleckchen Erde, ein schon im 14. Jahrhundert aufgegebener Ort wird Sie sicherlich in Ihren Bann schlagen. Dazu können Sie der Geschichte dieses einmaligen Gartens lauschen. Nicht weit entfernt passieren Sie die Abtei von Valvisciolo, die im 8. Jh. von griechischen Mönchen gegründet wurde. Im 13. Jahrhundert wurde sie durch Mitglieder des Templer-Ordens wieder aufgebaut, dann übernahmen rund 100 Jahre später die Zisterzienser das Kloster.
Stilecht, nämlich mittelalterlich geht es weiter: Sie fahren nach Sermoneta mit einem der wenigen vollkommen intakt gebliebenen Castelli des Mittelalters und einer wunderbaren Festungsanlage der Familie Caetani. Hier werden Sie zum Mittagessen mit einer besonderen Spezialität bekannt gemacht! Nach einem kleinen Spaziergang durch diesen zauberhaften Ort möchten wir Sie mit einem Ort in nächster Nähe bekannt machen, der sehr ausgefallen ist: Norma. Hoch über den Pontinischen Sümpfen gelegen finden Sie hier die ursprüngliche Stadt, die Norba hieß und weit vor den Römern schon existierte. Sie werden einen kleinen Ausflug durch die Reste der antiken Stadt der Volsker unternehmen und staunen, auch über die sehr geheimnisvolle Geschichte dieser ehemals großen Stadt. Noch ein Stück südlich werden Sie noch eine der wohl beeindruckendsten Abteien Latiums besuchen, die Abtei von Fossanova. Die Abtei wurde bereits im neunten Jahrhundert von den Benediktinern gegründet und schloss sich dann den Zisterziensern an. An diesem äußerst eindrucksvollen Ort lebte und starb Thomas von Aquin. Der zisterziensisch-burgundische Baustil der Ende des 14. Jahrhunderts vollendeten Abtei war für andere italienische Klöster ein Vorbild. Nach diesem abwechslungsreichen Tag fahren Sie zurück um den Tag bei einem schönen Dinner ausklingen zu lassen.

3. Tag: Die Malerlandschaft
Die sogenannte Malerlandschaft des Lazio bezeichnet das Gebiet zwischen Palestrina und Subiaco, weil es von vielen deutschen Malern besucht und gemalt wurde. Ludwig Richter, Ludwig Tieck und viele andere kamen wegen der landschaftlichen Anmut dieses Gebiets und verewigten sie in ihren Bildern. Der erste Besuchspunkt wird das Fortuna Heiligtum in Palestrina sein. Schon lange vor der Herrschaft der Römer galt sie als einflussreiche Stadt und das Heiligtum hat eine lange und interessante Geschichte. Die Weiterfahrt wird durch diese noch immer teilweise wunderschöne wenig berührte Landschaft nach Subiaco führen. Zunächst werden Sie hier zum Mittagessen eine Stärkung erfahren bevor es dann zum Staunen geht. Ein ganz besonderes Kloster, nämlich Sacro Speco, ein Benediktinerkloster, hoch über dem Aniene-Tal und direkt in und an die Felsen gebaut, wird Ihr Ziel sein. Hier war das selbst gewählte Domizil Benedikts nach einigen sehr unguten Erfahrungen. Sicherlich werden Sie gespannt dieser Geschichte lauschen und verblüfft sein über diese ungeahnte Schönheit des Klosters. Die Rückfahrt wird durch weitere reizvolle Orte führen, die die Nähe Roms nicht spüren lassen. Den Tag beschließt abends ein ganz besonderes Abendessen!

4. Tag: Was wäre das Umland ohne seine Villen?
Tibur war eine der bedeutendsten Städte Latiums und das bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. Tibur – was ist das für ein Ort? Nun ja, der Name Tivoli ist sicherlich weitaus bekannter, mit berühmten Gärten verbunden, die selbst die schönsten Gartenanlagen heutiger Zeit in den Schatten stellen. Sie werden heute die herrliche Villa Adriana besuchen, eine romantische Welt zwischen den Ruinen aus der Römerzeit, mit ihren Grotten, Wasserspielen und panoramareichen Winkeln, die der „Reisekaiser“ Hadrian als sein ganz persönliches Universum schaffen ließ. Aber Tivoli bedeutet weit mehr als nur die berühmten Gärten. Amphitheater, Tempel der Sibylla und der Vesta, u.a. werden Sie durch römische Geschichte führen. Nach einem kleinen feinen Mittagessen ist es fast ein „Muss“ den berühmtesten Garten Tivolis anzusehen, die Villa d’Este, die weltberühmt ist für ihre Raffinesse der Anlage, mit Wasserspielen, Brunnen, Grotten und Teichen. Es ist leicht zu verstehen, warum die berühmten Reisenden früherer Epochen von diesem Ort ins Schwärmen gerieten!
Nach Ihrer Rückkehr werden Sie am Abend eine typische und vor allem sehr interessante Lokalität in Genzano kennen lernen, wo Sie nach uralten Traditionen speisen werden.

5. Tag: Zeitreise
Cori
ist sicherlich nicht unter den touristisch bekannten Orten, dennoch war es zu römischen Zeiten eine der bedeutenden Städte zur Sicherung des Gebiets von Latium. Auch wie bei anderen Orten geht seine Geschichte jedoch weit länger zurück, nämlich bis ins 6. Jahrhundert v.Chr. An diesem Vormittag werden Sie bei einem gemütlichen Besuch dieses Städtchens geniale antike Zeugnisse vorfinden, die Geschichte zum Erleben förmlich aufdrängen, wie beispielsweise die enormen Zyklopenmauern oder die Tempel des Castor und Pollux oder des Herkules. Es sind nicht die „gestylten“ Sehenswürdigkeiten, die hier faszinieren. Es ist diese Reise in die Vergangenheit, die nicht von Menschenmassen begleitet wird, sondern wo man sich in diesem geruhsamen Städtchen einfach einmal treiben lassen kann. Nach dieser Zeitreise geht es zurück nach Castel Gandolfo, wo Sie den Nachmittag zu Ihrer eigenen Verfügung genießen können. Am Abend werden Sie zu einem harmonischen Abendessen Ihre Erlebnisse Revue passieren lassen können.

6. Tag: Luxusvillen und Spitzenweine
Die Via Appia Antica gilt als der Star unter allen römischen Konsularstraßen. Nach dem fünften Meilenstein auf dieser berühmten Strasse erreicht man die Ruine der Villa der Quintilier. Im Vergleich zu diesem Anwesen nehmen sich Villen der heutigen Zeit als recht bescheiden aus, das die Brüder Quintilus um 150 n.Chr. errichten ließen. Der damalige Kaiser Commodus zog nach sehr hinterhältigen Machenschaften selbst in die Villa ein. Sie werden sich selbst ein Bild davon machen können, ebenso wie von einem der bekanntesten Grabmale Italiens, dem der Cecilia Metella. In unmittelbarer Nähe residierte Kaiser Maxentius. Seine Rennbahn zählt zu den am besten erhaltenen des antiken Roms! Nach diesen prachtvollen Anwesen sollten Sie am Ende Ihrer Reise natürlich auch noch den Wein dieser Gegend besser kennenlernen. Auf den Hängen um Frascati werden edle Weinsorten angebaut. Dazu gehört natürlich auch eine entsprechende Verkostung mit einer der Spezialitäten in einer „stilgerechten“ Fraschetteria, einem hier typischen Lokal, was in Deutschland einer sogenannten „Besenwirtschaft“ (Lokal, in dem die Winzer ihren eigenen Wein ausschenken) gleichzusetzen wäre. Ein kleiner Besuch der Villa Aldobrandini wird dann den Tag abrunden. Zum Abschiedsabendessen werden Sie noch einmal richtig verwöhnt mit den kulinarischen Besonderheiten des Latium.

7. Tag: Abschiednehmen
Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir hoffen, Sie haben die Tage genossen.
Alternativ können Sie noch Verlängerungstage in Rom dazu buchen. Wir sind Ihnen gerne behilflich.

©ulla kastner